Trollspeak: who do Russian trolls tweet like?

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Martin Eberl

Abstract

Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit dem Link zwischen politischer Zugehörigkeit und linguistischer Variation auf lexikalischer sowie sublexikalischer Ebene auf Twitter, mit einem Fokus auf Tweets bezüglich der US-Wahlen von 2016. Linguistische Variation hängt von einer Vielzahl an Faktoren und Gründen ab, einschließlich sozialer Identitäten. Wie frühere Forschung zeigt, können politische Affiliation und damit assoziierte soziolinguistische Variation beide in gesprochener und geschriebener Sprache reflektiert werden. Variablen in zweiterem Bereich können sogar sublexikalische Merkmale wie Interpunktion beinhalten. Diese Studie untersucht zwei Datensets von Tweets, eines von Befürwortern der Präsidentschaftskandidat*innen Hillary Clinton und Donald Trump, das andere von russischen Operativen, die an einer Kampagne der Fehlinformation teilnehmen, in Bezug auf ihre lexikalische Variation in dem Text, Variation in der Nutzung von Emojis und Hashtags als potentielle metatextuelle Merkmale und Variation in der Nutzung von Interpunktion als sublexikalisches Merkmal. Die Ergebnisse zeigen, dass russische Tweets ihre eigenen, distinktiven Merkmale haben, während Tweets von Trump und Clinton-Anhängern bemerkenswerte Ähnlichkeiten aufzeigen. 


Keywords: Soziolinguistik, soziale Medien, Twitter, Variation, metatextuelle Merkmale


Dieser Artikel ist auf Englisch verfasst. 

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