Derhoticisation in Scotland - fine-grained variation and phonemic stability

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Monika Pukli

Abstract

Die Beschreibung der soziophonetischen Muster der rhotischen Aussprache in Schottland stand in den letzten Jahrzehnten im Mittelpunkt linguistischer Forschung und ein gradueller Verlust oder eine Abschwächung der Rhotizität scheint mit Alter, sozialem Stand, Geschlecht und Identität (in verschiedenen Kombinationen) im Zusammenhang zu stehen. Zweifellos gibt es eine breite Spannweite von verschiedenen phonetischen Realisationen des /r/ im Allgemeinen, und speziell des Koda-r, die den Sprecher*innen des Schottischen verfügbar sind. Bevor wir allerdings die aktuelle phonetische Variation als Teil einer globaleren phonologischen Veränderung betrachten können, die in einem nicht-rhotischen System mündet, ist es wichtig, einen expliziten Link zwischen Variation in der Spontansprache und der Stabilität des phonologischen Systems herzustellen. Die Ergebnisse, die in diesem Paper präsentiert werden, legen nahe, dass nicht-rhotische Sprecher*innen nicht unbedingt jung sind und es wird argumentiert, dass, wenn das Zusammenspiel verschiedener aktueller sozialer Faktoren betrachtet wird, keine phonologische Veränderung stattfindet.


Keywords: komplexe Systeme, schottisches Englisch, Lenition, Rhotizität


Dieser Artikel ist auf Englisch verfasst. 

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